Dienstag habe ich Bertis Eltern gesund und munter in Shanghai in Empfang nehmen können. Nach einem Pflichtbesuch auf dem Fake Market haben wir leider den Zug zurück nach Nanjing verpasst, so ein Ärger. Also bin ich losgezogen, um die Fahrkarten für einen späteren Zug umzutauschen. Geht aber alles nicht so einfach. Ich musste also am Schalter 13 neue Tickets kaufen und danach am Schalter 29 anstehen, um immerhin 80 % des Fahrpreises der verfallenen Tickets wieder zurück zu bekommen. Da der nächste Zug eh erst in 3 Stunden fuhr, hatte ich genügend Zeit für das Manöver und wir waren dann auch irgendwann gegen 21 Uhr in Nanjing, wo uns Berti abholte.
Seit dem sind wir in touristischer wie kulinarischer Form auf Besichtigungstour, was viel Spass macht. Gerade sind die beiden bei der Massage, da muss ich sie jetzt gleich abholen! Ab morgen hat dann auch Berti frei und wir können gemeinsam etwas unternehmen.
Bilder gibts erst später, dafür ist jetzt gerade keine Zeit, ich muss los zum Massagesalon!
Donnerstag, 30. April 2009
Montag, 27. April 2009
Die Schwierigkeiten des Alltags
Ich marschiere gerade frohen Mutes ein Stockwerk nach unten (an die Rezeption), um eine Blatt von DIN A4 auf DIN A3 zu kopieren. Frohen Mutes, denn ich dachte, das bekomme selbst ich hin. Weit gefehlt! Der Typ vor mir konnte wohl kopieren wie mir schien. Ich lege also mein DIN A4 Blatt in die Maschine und druecke auf den Knopf fuer A3. Es kommt, wie es kommen muss: Eine Fehlermeldung auf chinesisch. Da sonst kein Mensch da war, frage ich die Rezeptionistin, ob sie mir wohl kurz helfen kann, ich koenne nicht lesen. Leider konnte sie mir nicht helfen, denn sie sagte, sie habe ein Kind im Bauch und koenne sich daher nicht an die Kopiermaschine stellen. Aaaaahhhh! Was will man da gegen sagen?! Ich stapfe also unverrichteter Dinge wieder nach oben und denke mir, es ist wohl doch einfacher, eine Lupe mitzubringen...
Sonntag, 26. April 2009
Drachenbootfahren
Also heute ist auf unserem See schwer was los, es ist ja auch schönes Wetter. Und es wird mal wieder schwer trainiert fürs Drachenbootrennen in einem Monat. Diesmal während des Tages, so dass ich es sogar geschafft habe, ein paar Fotos zu schiessen. Und sie brandheiss in den Blog zu stellen. Was tu ich man nicht alles für Euch!
Fensterputzer
Heute morgen war es also soweit, püntklich um halb neun standen die Fensterputzer vor der Tür. Zwei Herren, einer in blauer Trainingsjacke, der andere im blauen Anzug. Ich bin der Meinung, auch zum Fensteputzen sollte man ordentlich angezogen erscheinen. Jeder war mit Eimer, Lappen und langer Stange ausgestattet. Und einem Hocker, damit sie auch bis nach oben kommen. Zudem hatten sie das tolle Magnetsystem dabei, also ein Schwamm aussen, einer innen, zusammengehalten durch Magneten, und so putzt es aussen mit, wenn man von innen die Scheibe putzt. Soweit, so gut, und los gings. Alle Fenster und auch die Glasscheiben unseres Balkongeländers. Ich bin zwischendurch zum Yoga, während Berti unser Büro aufgeräumt hat. Die Putzfrau hat nämlich während unseres Deutschlandaufenthaltes das Regal geputzt und alle Bücher/Ordner irgendwie wieder ins Regal geräumt. Das muss ich ihr auch mal noch beibringen, dass man das doch in der gleichen Reihenfolge wieder ins Regal stellen kann, da man normalerweise so Regale schon etwas sortiert... Aber das ist eine andere Geschichte.



Ich komme also vom Yoga zurück, als Berti die "Abnahme" macht. Also die Scheibenmitten sind wirklich ganz toll sauber, aber die Ränder... Das ist halt die chinesische Arbeitsweise... da kommt man ja so schlecht hin. Sie haben dann versucht, mit einem trockenen Handtuch noch ein bisschen was zu retten. Ich habe sie gefragt, ob sie vielleicht nochmal Wasser haben wollen, wollten sie aber nicht. Es ist auf jeden Fall eine deutliche Verbesserung zu vorher, und wir schauen einfach nicht so genau an die Ränder haben wir beschlossen. Ach ja, ein Fenster liess sich leider gar nicht putzen, da kommt man einfach nicht dran, da es so über Eck gebaut ist. Schlau konzipiert...
Als Fazit würde ich sagen, für die 15 EUR lohnt es sich auf jeden Fall (bevor man es selber macht, gell :-)). Ich bin gespannt, ob es Eltern Kramer gleich auffällt, wenn sie Dienstag abend hier wieder eintreffen!
Donnerstag, 23. April 2009
Allerlei
Damit ihr was zu lesen habe, will ich gerne mal wieder was schreiben, aber ehrlich gesagt ist gar nicht viel passiert. Es kann ja schliesslich auch nicht jeden Tag was passieren. Daher gibts hier mal das taegliche Allerlei.
Meine Kollegin hat mal wieder ihre Seidenraupen dabei und ich habe meinen Foto vergessen! Die sind mittlerweile schon ganz schoen gross und fressen ganz schoen viele Maulbeerbaumblaetter. Heute mittag waren wir zusammen mit den anderen Kolleginnen, die auch gerade Raupen zuechten, auf Futtersuche. Schraeg gegenueber unserer Firma steht nun so ein Maulbeerbaum, leider von der Strasse aus nicht zu erreichen. Also mussten wir auf das Grundstueck der Firma marschieren (das fand der Sicherheitsmensch noch nicht schlimm) und dann durch die Hecke zum Baum. Das hingegen fand der Sicherheitsmensch nun nicht so toll, dabei sieht der Rasen echt alles andere als gepflegt aus. Er hat die Haelfte von uns aber gewaehren lassen (die waren eh schon in der Hecke) und hat sich dann kaputt gelacht, als sie mit ihren ganzen erbeuteten Blaettern wiederkamen. Nochmal duerfen wir da aber trotzdem nicht hin, Ordnung muss sein.
Seit wir zurueck aus Deutschland sind, werden wir morgens um sechs nicht mehr nur durch die Schreier an unserem See geweckt, sondern auch durch rhytmischen Getrommel. Die Chinesen trainieren naemlich ganz wild fuer das Drachenbootfest Ende Mai! Und da tagsueber und am Wochenende zu viele Ausflugsboote auf unserem See schwimmen, muss eben morgens frueh trainiert werden. Aber doch nicht so frueh!! Ich denk jeden Morgen ich sitz in so einer roemischen Galeere aus den Asterix-Heften!
Dann gibt's noch eine interessante Beobachtung. Ueber meiner Firma hier im Sueden kreisen deutlich mehr Helikopter als frueher (frueher = keine Helikopter, jetzt = staendig welche)! Ich weiss nicht, aus welchem Grund, aber es wird schwer spekuliert. Es wurde naemlich ein privater Helikopter Flughafen hier im Sueden eroeffnet. Aber dass der sooo viel zu tun hat, kann ich mir nicht vorstellen. Die Helis sehen auch eher nach Militaer aus. Das ist also die wahrscheinlichere Variante. Nur wieso? Macht China mobil? Hinweise gegen wen nehme ich gern entgegen, man kann sich ja bekanntlich am besten verteidigen, wenn man weiss, wer der Feind ist. Oder testen sie gerade einen neuen Armeehelikopter (hat mir mein Kollege gestern erzaehlt)? Dann haetten sie hier aber ganz schoen viele zum testen. Wie dem auch sei, ich weiss es nicht, aber die machen einen ganz schoenen Laerm.
Sonst bleibt mir nur noch zu erzaehlen, dass am Sonntag unsere Fenster geputzt werden, und zwar von innen UND aussen! Dann koennen wir endlich mal wieder schoen rausschauen, ihr glaubt gar nicht wie dreckig die sind. Es kommt eine externe Firma, ich bin mal gespannt wie die ueberhaupt von aussen an die Fenster kommen. Das ganze kostet uns 10 Cent pro chinesischer Quadratmeter Wohnung, also ca 17 EUR. Man goennt sich ja sonst nichts.
Meine Kollegin hat mal wieder ihre Seidenraupen dabei und ich habe meinen Foto vergessen! Die sind mittlerweile schon ganz schoen gross und fressen ganz schoen viele Maulbeerbaumblaetter. Heute mittag waren wir zusammen mit den anderen Kolleginnen, die auch gerade Raupen zuechten, auf Futtersuche. Schraeg gegenueber unserer Firma steht nun so ein Maulbeerbaum, leider von der Strasse aus nicht zu erreichen. Also mussten wir auf das Grundstueck der Firma marschieren (das fand der Sicherheitsmensch noch nicht schlimm) und dann durch die Hecke zum Baum. Das hingegen fand der Sicherheitsmensch nun nicht so toll, dabei sieht der Rasen echt alles andere als gepflegt aus. Er hat die Haelfte von uns aber gewaehren lassen (die waren eh schon in der Hecke) und hat sich dann kaputt gelacht, als sie mit ihren ganzen erbeuteten Blaettern wiederkamen. Nochmal duerfen wir da aber trotzdem nicht hin, Ordnung muss sein.
Seit wir zurueck aus Deutschland sind, werden wir morgens um sechs nicht mehr nur durch die Schreier an unserem See geweckt, sondern auch durch rhytmischen Getrommel. Die Chinesen trainieren naemlich ganz wild fuer das Drachenbootfest Ende Mai! Und da tagsueber und am Wochenende zu viele Ausflugsboote auf unserem See schwimmen, muss eben morgens frueh trainiert werden. Aber doch nicht so frueh!! Ich denk jeden Morgen ich sitz in so einer roemischen Galeere aus den Asterix-Heften!
Dann gibt's noch eine interessante Beobachtung. Ueber meiner Firma hier im Sueden kreisen deutlich mehr Helikopter als frueher (frueher = keine Helikopter, jetzt = staendig welche)! Ich weiss nicht, aus welchem Grund, aber es wird schwer spekuliert. Es wurde naemlich ein privater Helikopter Flughafen hier im Sueden eroeffnet. Aber dass der sooo viel zu tun hat, kann ich mir nicht vorstellen. Die Helis sehen auch eher nach Militaer aus. Das ist also die wahrscheinlichere Variante. Nur wieso? Macht China mobil? Hinweise gegen wen nehme ich gern entgegen, man kann sich ja bekanntlich am besten verteidigen, wenn man weiss, wer der Feind ist. Oder testen sie gerade einen neuen Armeehelikopter (hat mir mein Kollege gestern erzaehlt)? Dann haetten sie hier aber ganz schoen viele zum testen. Wie dem auch sei, ich weiss es nicht, aber die machen einen ganz schoenen Laerm.
Sonst bleibt mir nur noch zu erzaehlen, dass am Sonntag unsere Fenster geputzt werden, und zwar von innen UND aussen! Dann koennen wir endlich mal wieder schoen rausschauen, ihr glaubt gar nicht wie dreckig die sind. Es kommt eine externe Firma, ich bin mal gespannt wie die ueberhaupt von aussen an die Fenster kommen. Das ganze kostet uns 10 Cent pro chinesischer Quadratmeter Wohnung, also ca 17 EUR. Man goennt sich ja sonst nichts.
Sonntag, 19. April 2009
Schnitzeljagd durch Nanjing
Ich hab mich heute morgen um 8 Uhr also tatsächlich aus Bett bemüht und, da es nicht regnete, auf zum Hash, der Schnitzeljagd durch Nanjing gemacht. Da Berti nach seinem Junggesellenabschied erst um 4 Uhr morgens nach Hause kam, durfte er im Bett bleiben. So nett bin ich zu ihm!
Nachdem Björn und ich dann tatsächlich den Startpunkt gefunden hatten, wurden kurz die Regeln erläutert. Eins ist hängen geblieben, wir sollten diesem Zeichen folgen:
Falls diese nicht zu finden ist, dann sollte man nach einem Mehlhäufchen Ausschau halten, oder man ist falsch gelaufen. Es nehmen Jogger und Geher am Hash teil, fürs erste war ich unter den Gehern, wer weiss wie lange die Strecke ist! Derjenige, der die Strecke legt, legt immer wieder Irrwege, aus denen die Jogger dann möglichst den richtigen Weg raussuchen müssen und diesen markieren, so dass die Geher es einfacher haben. So kommen dann auch alle ziemlich gleichzeitig am Zielpunkt an.
Mit ca. 30 Läufern und Gehern ging es zuerst durch schöne Parks entlang alten Stadtmauer...


und dann haben wir einen Tempel erklommen.

Weiter gings durch schöne Parks, hier sieht man eins der Mehlhäufchen am linken Wegesrand.

An einem weiteren Turm vorbei, vor dem viele Schwertkämpfer zu sehen waren. Aber es war keine Zeit für viele Fotos, denn es wurde stramm marschiert!
Insgesamt waren wir gut 2 Stunden schnellen Schrittes unterwegs und haben so um die 8 Meilen, also ca. 13 km zurückgelegt.
Nachdem Björn und ich dann tatsächlich den Startpunkt gefunden hatten, wurden kurz die Regeln erläutert. Eins ist hängen geblieben, wir sollten diesem Zeichen folgen:
Mit ca. 30 Läufern und Gehern ging es zuerst durch schöne Parks entlang alten Stadtmauer...
... durch schattige Alleen,
und dann haben wir einen Tempel erklommen.
Weiter gings durch schöne Parks, hier sieht man eins der Mehlhäufchen am linken Wegesrand.
An einem weiteren Turm vorbei, vor dem viele Schwertkämpfer zu sehen waren. Aber es war keine Zeit für viele Fotos, denn es wurde stramm marschiert!
Da der eigentliche Höhepunkt des Hashs aus Trinken besteht, ist der Zielpunkt immer ein anderes Restaurant. Heute waren wir im Seccos, dem deutschen Restaurant an der Stadtmauer, wo wir schon zum Fussballschauen waren. Hier mussten alle, die zum ersten Mal teilnahmen (die Jungfrauen) ein Bierglas leeren. Sodann wurden die verschiedenen Verstöße aufgezählt, jeder Verstoß wird mit einem weiteren Bierglas exen geahndet. Es gibt nämlich strenge Regeln auf dem Hash, diese werden einem nur nicht mitgeteilt! Ich muss also noch ein paar Mal mitgehen, bis ich die Regeln alle kenne!
Leckeres Mittagessen gab es auch noch, nur fing es da leider an zu regnen (wir sassen auf der Terrasse), so dass es etwas ungemütlich wurde und wir uns recht bald zerstreut haben. Nun gehen wir gleich zur Massage, das einzig richtige bei dem Wetter! Berti ist nämlich mittlerweile auch wieder fit, so schlimm war es gestern wohl nicht. Und was macht ihr so?
Freitag, 17. April 2009
Bilder vom Eltern-Besuch
Jetzt wollen wir doch auch mal in Bildern erzählen, was wir so alles mit Bertis Eltern erlebt haben:
Wir hatten die Möglichkeit, uns kleine Hühner- und Entenkücken für 15 Cent das Pärchen zu kaufen...

Haben wir dann aber nicht gemacht.
Berti konnte fleissig Ostereier suchen...
Wir hatten die Möglichkeit, uns kleine Hühner- und Entenkücken für 15 Cent das Pärchen zu kaufen...
Haben wir dann aber nicht gemacht.
Bilder-Nachtrag
So, hier gibts jetzt noch ein paar Bilder!
Erstmal gibts die leckeren Eier von gestern, mhm....??


Erstmal gibts die leckeren Eier von gestern, mhm....??
Und dann war ich ja heute wieder beim chinesischen Kochkurs.
Lecker!
Donnerstag, 16. April 2009
Mal wieder Eier
In China ist es Tradition, bei Hochzeit oder Geburt kleine Geschenke an die Kollegen zu verteilen. Zur Hochzeit gibt es meist ganz leckere Sachen wir kleine Schokoladen, das gefaellt mir natuerlich gut. Das ganze ist sehr schoen verpackt und besteht natuerlich immer aus 2 Teilen, denn nur gerade Zahlen bringen Glueck. Nach einer Geburt werden auch Geschenke verteilt, aber leider keine Schokoladen, sondern Eier. Eine gerade Anzahl fuer ein Maedchen, eine ungerade Anzahl fuer einen Jungen. Gerade eben gibt es wieder welche. Und zwar gleich 2 fuer jeden. Die Eier sind hartgekocht, aber schon geschaelt und dann eingeschweisst. Jeder bekommt also 2 so eingeschweisste Tuetchen mit einem wabbeligen Ei darin. Sehr schoen. Da es gerade Nachmittag ist, und meine Kollegen schon wieder Hunger haben (weshalb, ist eine andere Geschichte), essen sie die Eier gleich. Das Eiweiss ist braun (dabei sagt der Name doch schon, welche Farbe es haben sollte!!!), das Eigelb immerhin noch einigermassen gelb. Vielleicht wurde das Ei mit ein wenig Essig versehen, wie unsere Soleier? Ich werde also auch gleich mal eins probieren und dann berichten. Auf der Packung ist natuerlich das doppelte Xi abgebildet, das bringt Glueck.
Nun noch kurz der Grund, weshalb meine Kollegen heute alle schon wieder Hunger haben: Der Reis war heut mittag anscheinend zu hart. Er sei "sehr schwer zu essen" sagte meine Kollegin. Also ich hab da nichts gemerkt, aber auf fast allen Tabletts waren groessere Reisreste zu sehen, es muss also was dran gewesen sein. Was fuer ein Gluecksfall also, dass es nun die Eier gibt!
Jetzt habe ich das Ei probiert. Mamahuhu wuerde ich sagen, wenn ich Chinese waere: Sosolala. Das Eiweiss ist ganz schoen hart und braun und glitschig, weil da noch irgendwas anderes dran ist, das konnte mir mein Kollege von gegenueber jetzt aber nicht auf English erklaeren. Doch, nun hat er nachgeschaut, das Ei wird in einer Sosse, die aus Bohnen hergestellt wird (Soja???) gekocht. Daher ist es so braun. Also waehrend meine Kollegen ganz gluecklich ueber den Snack sind, werde ich mein zweites Ei wohl lieber an meine Kollegin verschenken...
Ach ja, kann mir noch jemand sagen, wie ich ein Excelsheet so schuetzen kann, dass man zwar einen Autofilter setzen und Suchen kann, aber nichts mehr reinschreiben oder loeschen???
Nun noch kurz der Grund, weshalb meine Kollegen heute alle schon wieder Hunger haben: Der Reis war heut mittag anscheinend zu hart. Er sei "sehr schwer zu essen" sagte meine Kollegin. Also ich hab da nichts gemerkt, aber auf fast allen Tabletts waren groessere Reisreste zu sehen, es muss also was dran gewesen sein. Was fuer ein Gluecksfall also, dass es nun die Eier gibt!
Jetzt habe ich das Ei probiert. Mamahuhu wuerde ich sagen, wenn ich Chinese waere: Sosolala. Das Eiweiss ist ganz schoen hart und braun und glitschig, weil da noch irgendwas anderes dran ist, das konnte mir mein Kollege von gegenueber jetzt aber nicht auf English erklaeren. Doch, nun hat er nachgeschaut, das Ei wird in einer Sosse, die aus Bohnen hergestellt wird (Soja???) gekocht. Daher ist es so braun. Also waehrend meine Kollegen ganz gluecklich ueber den Snack sind, werde ich mein zweites Ei wohl lieber an meine Kollegin verschenken...
Ach ja, kann mir noch jemand sagen, wie ich ein Excelsheet so schuetzen kann, dass man zwar einen Autofilter setzen und Suchen kann, aber nichts mehr reinschreiben oder loeschen???
Seidenraupen und aehnliches
Gestern hatte mein Kollegin mal wieder ihre Seidenraupen von daheim mitgebracht, damit wir auch gebuehrend bewundern koennen, wieviel sie schon gewachsen sind. Mittlerweile gibt es nur noch wenige ungeschluepfte Eier, es sind bestimmt schon ueber 100 Raupen geschluepft. Daher muss sie nun auch genuegend Futter (Maulbeerbaumblaetter) besorgen, was sie abends mit ihrem Vater macht. Das ist doch auch eine nette Familienbeschaeftigung, oder?
Ansonsten hat die Sekretaerin letzte Woche doch noch ihr Kind bekommen, ein Maedchen. Unsere Personalleiterin springt dafuer immer noch hier rum, der Arzt sagte jedoch, dass ihr Kind spaetestens in 2 Wochen kommt. Sie hofft aber, naechste Woche noch arbeiten zu koennen, damit sie noch alles erledigen kann. Die haben echt Nerven, die Chinesinnen!
Hier ist nun wirklich der Fruehling, wenn nicht Sommer ausgebrochen. Bei Temperaturen im Schatten von knapp 30 Grad wird es schon fast zu warm. Aber wir wollen uns ja nicht beschweren! Endlich ist der Winter rum! Wir hoffen, dass wir die apriltypischen Temperaturschankungen (gestern z.B. 28 Grad, heute 18 Grad...) erkaeltungsfrei ueberstehen und raeumen mal vorsorglich am Wochenende unseren Kleiderschrank von Winterkleider auf Sommerkleider um.
Am Sonntag findet ein Hash, eine sogenannte Schnitzeljagd durch Nanjing statt. Das findet einmal im Monat statt, und wir haben es bisher nicht geschafft, teilzunehmen. Am Sonntag haette ich grosse Lust, aber Berti muss am Samstag auf einen Junggesellenabschied, und ob er da Sonntag frueh so fit ist, ist die andere Frage... Vielleicht gehe ich einfach alleine, und bis ich zurueck bin, ist Berti auch wieder einigermassen hergestellt?
Ansonsten hat die Sekretaerin letzte Woche doch noch ihr Kind bekommen, ein Maedchen. Unsere Personalleiterin springt dafuer immer noch hier rum, der Arzt sagte jedoch, dass ihr Kind spaetestens in 2 Wochen kommt. Sie hofft aber, naechste Woche noch arbeiten zu koennen, damit sie noch alles erledigen kann. Die haben echt Nerven, die Chinesinnen!
Hier ist nun wirklich der Fruehling, wenn nicht Sommer ausgebrochen. Bei Temperaturen im Schatten von knapp 30 Grad wird es schon fast zu warm. Aber wir wollen uns ja nicht beschweren! Endlich ist der Winter rum! Wir hoffen, dass wir die apriltypischen Temperaturschankungen (gestern z.B. 28 Grad, heute 18 Grad...) erkaeltungsfrei ueberstehen und raeumen mal vorsorglich am Wochenende unseren Kleiderschrank von Winterkleider auf Sommerkleider um.
Am Sonntag findet ein Hash, eine sogenannte Schnitzeljagd durch Nanjing statt. Das findet einmal im Monat statt, und wir haben es bisher nicht geschafft, teilzunehmen. Am Sonntag haette ich grosse Lust, aber Berti muss am Samstag auf einen Junggesellenabschied, und ob er da Sonntag frueh so fit ist, ist die andere Frage... Vielleicht gehe ich einfach alleine, und bis ich zurueck bin, ist Berti auch wieder einigermassen hergestellt?
Mittwoch, 15. April 2009
Besuch - zweiter Teil
Sonntag vormittag durften wir erstmal Ostereier suchen. Zwar nur in der Wohnung, aber immerhin haben wir erst nachmittags beim heimkommen die letzten entdeckt! Wusstet ihr, dass es von Lindt Joghurt Eier gibt? Also die kann ich nur waermstens empfehlen, lecker!! Anschliessend stand der Besuch beim Schneider auf dem Programm, nachdem wir bereits alle Stoffe gewaschen hatten. Es wurden Formen und Schnitte diskutiert (Kurzarm, Langarm oder doch lieber 3/4? Welche Rockform darf es sein?), Mass genommen und der Termin fuer die Anprobe ausgemacht. Mit ein paar sen jian bao ausgestattet (das sind die leckeren Fleischbaellchen, die beim reinbeissen spritzen) fuhren wir per Bus zur grossen Yangtze Bruecke. Unser Mittagessen teilten wir mit zwei netten jungen Chinesen, bevor die Bruecke auch von oben bestaunten. Weiter gings zum Tempel am Fuss des Loewenkopfparks, wo wir die alten Herren beim Drachsteigenlassen beobachten konnten, bevor wir den Berg mit der Loewenkopfpagode (falls die so heisst...) bestiegen. Hier gabs, neben den schoen bemalten Pagoden auch jede Menge chinesische Reisegruppen zu bestaunen. Ein Spaziergang auf der alten Stadtmauer brachte uns zum "Kartenspielplatz". Hier spielen uebrigens nicht nur Maenner, sondern auch Frauen! Abschliessend unternahmen wir einen Spaziergang durch winzige Gaesschen um das Leben dort zu sehen. Nach gefuehlten 50 km Fussmarsch (bei der Hitze!) mussten wir uns erstmal zu Hause ein Mittagschlaefchen goennen, bevor wir zum Abendessen aufbrechen konnten. Gegessen haben wir in dem leckeren Yunnan Restaurant, in dem wir neulich mit Freunden das erste Mal waren. Jetzt wissen wir auch, was der komische Platz dahinter ist: eine Golf Driving Range. Mitten in der Stadt... Es war so lecker, dass wir noch nicht mal mehr einen Nachtisch geschafft haben, und das muss schon was heissen!
Montag war dann auch der angekuendigte Regen da. Also hiess es erstmal packen, denn nachmittags ging der Flug nach Beijing, damit die Eltern Kramer ihre Rundreise beginnen koennen. Da der Regen nicht nach liess, haben wir uns eben gut angezogen und sind zu Fuss bis zum Chao Tian Palast gelaufen. Dabei kamen wir durch ein Stadttor, am Gebrauchtfahrradmarkt und an verschiedenen Klimaanlage-, Fernseher- und Kuehlschrank-Second Hand Laeden vorbei. Im Palast war bei dem Regen nicht so viel los, dafuer hat das Militaer dort ein bisschen exerziert. Auch interessant. Das Stadtmuseum ist auch immer wieder nett, wenn nur ein wenig mehr auf englisch beschrieben waere! Aber da muss mein chinesisch halt noch besser werden. Der Rueckweg ging durch die Metallstrasse, das war natuerlich was fuer Vater Kramer. Ganze Laeden nur voller Zahnraeder oder Kompressoren! Wir haben in einem kleinen Restaurant (4 Tische...) noch schnell lecker zu Mittag gegessen, bevor wir uns auf zum Flughafen gemacht haben. Als ich wieder daheim war, hat auch der Regen aufgehoert und die Sonne kam raus. Zu spaet habe ich mir gedacht und es mir mit einem Buch auf dem Sofa gemuetlich gemacht. Es war ja immerhin Ostermontag.
Montag war dann auch der angekuendigte Regen da. Also hiess es erstmal packen, denn nachmittags ging der Flug nach Beijing, damit die Eltern Kramer ihre Rundreise beginnen koennen. Da der Regen nicht nach liess, haben wir uns eben gut angezogen und sind zu Fuss bis zum Chao Tian Palast gelaufen. Dabei kamen wir durch ein Stadttor, am Gebrauchtfahrradmarkt und an verschiedenen Klimaanlage-, Fernseher- und Kuehlschrank-Second Hand Laeden vorbei. Im Palast war bei dem Regen nicht so viel los, dafuer hat das Militaer dort ein bisschen exerziert. Auch interessant. Das Stadtmuseum ist auch immer wieder nett, wenn nur ein wenig mehr auf englisch beschrieben waere! Aber da muss mein chinesisch halt noch besser werden. Der Rueckweg ging durch die Metallstrasse, das war natuerlich was fuer Vater Kramer. Ganze Laeden nur voller Zahnraeder oder Kompressoren! Wir haben in einem kleinen Restaurant (4 Tische...) noch schnell lecker zu Mittag gegessen, bevor wir uns auf zum Flughafen gemacht haben. Als ich wieder daheim war, hat auch der Regen aufgehoert und die Sonne kam raus. Zu spaet habe ich mir gedacht und es mir mit einem Buch auf dem Sofa gemuetlich gemacht. Es war ja immerhin Ostermontag.
Dienstag, 14. April 2009
Eltern zu Besuch
Jetzt waren wir so im Besuchs- und Besichtigungsstress, dass ich gar nicht zum Bloggen kam! Das muss natuerlich schnellstens nachgeholt werden.
Freitag konnte ich Bertis Eltern puenktlich und bei schoenstem Wetter in Empfang nehmen. Nach einem kleinen Mittagschlaf und Mittagessen haben wir uns gleich auf den Stoffmarkt von Nanjing gewagt. Der Einfachheithalber habe ich Bertis Eltern als meine ausgegeben, denn alle wollten natuerlich wissen, ob das wohl meine Eltern sind. Vater Kramer konnte nur noch staunen und lachen, wie Mutter Kramer und (vor allem) ich um jeden Meter Stoff gefeilscht haben. Er musste dann natuerlich all unsere Errungenschaften tragen, aber dafuer haben wir ihm auch ein paar Hemdenstoffe erhandelt. Anschliessend sind wir neugierig durch die kleinen Gassen geschlendert, haben uns angesehen, was da so leckeres zum Essen und was zum Verkauf angeboten wird. Dann haben wir uns auf den Weg zu Bertis Firma gemacht, allerdings mit einem kleinen Umweg, denn ich habe leider die richtige Ausfahrt verpasst. Gluecklicherweise musste Bertis Produktion am Freitag Ueberstunden machen, so dass auch ich mal die laufende Produktion bestaunen konnte. Am Ende kommt doch tatsaechlich eine funktionstuechtige Waschmaschine raus! Unglaublich. Den Tag abgeschlossen haben wir mit einem leckeren Essen im Sichuan-Restaurant. Hier konnten unsere Besucher nach Herzenslust ueben, mit Staebchen zu essen ;-) Immerhin ist niemand verhungert! Bei dem fruehsommerlichen Temperaturen konnten wir den Abend auf dem Balkon ausklingen lassen, bis dann doch der Jetlag einsetzte. Es war ja auch ein langer Tag gewesen.
Der Samstag startete mit einem Fruehstueck auf dem Balkon bei schoenem Wetter, so dass wir beschlossen, gleich zum Purple Mountain aufzubrechen. Sonnenschein, noch ein paar Kirschblueten, das Ming-Grab und das Mausoleum von Dr. Sun Yatsen konnten wir (bei ziemlich warmen Temperaturen) bestaunen. Und natuerlich ein paar Chinesen, die mal wieder ein Bild mit mir wollten... Das ganze Gelaende am Purple Mountain ist ja ziemlich weitlaeufig, da kann man echt Tage verbringen. So haben wir uns die restlichen Sehenswuerdigkeiten fuer Ende April aufgehoben, wenn die Eltern nach ihrer Rundreise wieder bei uns in Nanjing eintreffen. Wir sind lieber zur Fussmassage gegangen! Auf dem Weg dorthin mussten wir noch den kleinen Hunger bedienen, und mutig haben wir einfach am Strassenrand ein paar gefuellte Teigtaschen (Baozi) gekauft. Lecker! Die Fussmassage war super, obwohl unsere Lieblingsmasseurinnen leider nicht mehr dort arbeiten - wir waren wohl schon zu lange nicht mehr dort gewesen. Im Anschluss gab es lecker Hot Pot, das chinesische Fondue. Bei 8 EUR fuer 4 Personen kann man nicht meckern, und es war wirklich lecker und reichlich.
Weiter gehts, wie gewohnt, morgen...
Ach ja, uebrigens, ihr duerft ruhig auch mal was in die Kommentare schreiben, dafuer sind sie da!
Freitag konnte ich Bertis Eltern puenktlich und bei schoenstem Wetter in Empfang nehmen. Nach einem kleinen Mittagschlaf und Mittagessen haben wir uns gleich auf den Stoffmarkt von Nanjing gewagt. Der Einfachheithalber habe ich Bertis Eltern als meine ausgegeben, denn alle wollten natuerlich wissen, ob das wohl meine Eltern sind. Vater Kramer konnte nur noch staunen und lachen, wie Mutter Kramer und (vor allem) ich um jeden Meter Stoff gefeilscht haben. Er musste dann natuerlich all unsere Errungenschaften tragen, aber dafuer haben wir ihm auch ein paar Hemdenstoffe erhandelt. Anschliessend sind wir neugierig durch die kleinen Gassen geschlendert, haben uns angesehen, was da so leckeres zum Essen und was zum Verkauf angeboten wird. Dann haben wir uns auf den Weg zu Bertis Firma gemacht, allerdings mit einem kleinen Umweg, denn ich habe leider die richtige Ausfahrt verpasst. Gluecklicherweise musste Bertis Produktion am Freitag Ueberstunden machen, so dass auch ich mal die laufende Produktion bestaunen konnte. Am Ende kommt doch tatsaechlich eine funktionstuechtige Waschmaschine raus! Unglaublich. Den Tag abgeschlossen haben wir mit einem leckeren Essen im Sichuan-Restaurant. Hier konnten unsere Besucher nach Herzenslust ueben, mit Staebchen zu essen ;-) Immerhin ist niemand verhungert! Bei dem fruehsommerlichen Temperaturen konnten wir den Abend auf dem Balkon ausklingen lassen, bis dann doch der Jetlag einsetzte. Es war ja auch ein langer Tag gewesen.
Der Samstag startete mit einem Fruehstueck auf dem Balkon bei schoenem Wetter, so dass wir beschlossen, gleich zum Purple Mountain aufzubrechen. Sonnenschein, noch ein paar Kirschblueten, das Ming-Grab und das Mausoleum von Dr. Sun Yatsen konnten wir (bei ziemlich warmen Temperaturen) bestaunen. Und natuerlich ein paar Chinesen, die mal wieder ein Bild mit mir wollten... Das ganze Gelaende am Purple Mountain ist ja ziemlich weitlaeufig, da kann man echt Tage verbringen. So haben wir uns die restlichen Sehenswuerdigkeiten fuer Ende April aufgehoben, wenn die Eltern nach ihrer Rundreise wieder bei uns in Nanjing eintreffen. Wir sind lieber zur Fussmassage gegangen! Auf dem Weg dorthin mussten wir noch den kleinen Hunger bedienen, und mutig haben wir einfach am Strassenrand ein paar gefuellte Teigtaschen (Baozi) gekauft. Lecker! Die Fussmassage war super, obwohl unsere Lieblingsmasseurinnen leider nicht mehr dort arbeiten - wir waren wohl schon zu lange nicht mehr dort gewesen. Im Anschluss gab es lecker Hot Pot, das chinesische Fondue. Bei 8 EUR fuer 4 Personen kann man nicht meckern, und es war wirklich lecker und reichlich.
Weiter gehts, wie gewohnt, morgen...
Ach ja, uebrigens, ihr duerft ruhig auch mal was in die Kommentare schreiben, dafuer sind sie da!
Donnerstag, 9. April 2009
Wie komme ich billig nach Nanjing??
Ich wollte ja nur mal wieder darauf hinweisen, dass die Lufthansa ganz schön oft billige Flüge nach Nanjing anbietet. Derzeit gibt es mal wieder Flüge für 399 EUR! Allerdings müsstet ihr bis 30. Juni bei uns eintreffen. Wenn Ihr Lust habt, dann gebt uns dieses Mal bitte vorher Bescheid, da wir ja die nächste Zeit schon ganz schön viel Besuch haben. Und morgen gehts schon los, Bertis Eltern kommen zu Besuch!! Wir hoffen aber, Euch bald in Nanjing zu sehen!!
Lufthansa:
Unser Oster-Geschenk für Sie: Sparen Sie bis zu 150 EuroProfitieren Sie in dieser Woche von einem Preisvorteil von bis zu 150 Euro. Fliegen Sie vom 15. April bis 30. Juni 2009 zu weltweiten Top-Zielen in Ost und West, z. B. nach China, Kanada oder in die Vereinigten Arabischen Emirate.
Ab Frankfurt:
Nanjing ab 399 Euro*
Lufthansa:
Unser Oster-Geschenk für Sie: Sparen Sie bis zu 150 EuroProfitieren Sie in dieser Woche von einem Preisvorteil von bis zu 150 Euro. Fliegen Sie vom 15. April bis 30. Juni 2009 zu weltweiten Top-Zielen in Ost und West, z. B. nach China, Kanada oder in die Vereinigten Arabischen Emirate.
Ab Frankfurt:
Nanjing ab 399 Euro*
Dienstag, 7. April 2009
Nachtrag
Es sind doch schon 47 Raupen geschluepft, meine Kollegin hat grad Inventur gemacht. Und es gibt noch zig weitere Eier, bestimmt 50! Na das wird ja ein Spass! Einer Raupe konnten wir vorhin sogar beim Schluepfen zuschauen. Tja, bei uns ist was los, und bei Euch?
Angekommen
Ich habe natuerlich viel verpasst hier in den letzten zwei Wochen. Aber gerade habe ich so richtig gemerkt, dass ich wieder angekommen bin: Meine Kollegin hat neuerdings Wuermer auf ihrem Schreibtisch. In einer kleinen Papierschachtel. Sie findet sie auch ganz furchtbar suess. Und die Kolleginnen finden das auch. Eine Woche sind die aeltesten nun alt, 30 sind schon geschluepft, weitere ca. 30 Eier liegen noch in der Papierschachtel. Aber es sind gar keine Wuermer, sondern Raupen, genauer Seidenraupen! Sie hat schon eine leere Kleenex-Schachtel auf dem Tisch, wenn die Raupen groesser werden. Ich hab sie nur gefragt, ob sie die Raupen irgendwann mit heim nimmt, so ne Seidenraupe kann ja schon ein bisschen groesser werden, und wenn das echt insgesamt 60 Raupen werden, weiss ich nicht ob das hier im Buero so gut ankommt. Sie wollte mir netterweise auch welche abtreten, aber ich habe dankend abgelehnt. Vielleicht das naechste Mal...
Ansonsten ist das Kind der Chefsekretaerin immer noch nicht auf der Welt, so ist sie kurzerhand nochmal arbeiten gekommen. Nun ist sie aber wirklich daheim, mal sehen, wann es kommt. Sie hat sich tatsaechlich fuer eine natuerliche Geburt entschieden, sonst waere das Kind ja auch schon laengst da, Termin war der 28. Maerz gewesen.
Meine 77 Tuben Handcreme habe ich auch meiner Kollegin ueberreicht, die diese schon verteilt hat. Statt Schokolade habe ich kleingeschnittene Landjaeger als Mitbringsel dabei, aber so gut sind sie heute noch nicht angekommen. Ich lass sie mal noch stehen. Ostern gibts dann ein paar Osterhasen. Meine Chefin ist heute krank, ich habe sie also immer noch nicht am Schreibtisch gesehen!
Nun hoffe ich, meinen Schnupfen bald endgueltig auszukurieren. Der Flug hat da nicht so gut getan. Und es ist immer so laestig mit dem Naseputzen im Buero. Ich renn da jetzt aber nicht jedesmal raus.
Ansonsten ist das Kind der Chefsekretaerin immer noch nicht auf der Welt, so ist sie kurzerhand nochmal arbeiten gekommen. Nun ist sie aber wirklich daheim, mal sehen, wann es kommt. Sie hat sich tatsaechlich fuer eine natuerliche Geburt entschieden, sonst waere das Kind ja auch schon laengst da, Termin war der 28. Maerz gewesen.
Meine 77 Tuben Handcreme habe ich auch meiner Kollegin ueberreicht, die diese schon verteilt hat. Statt Schokolade habe ich kleingeschnittene Landjaeger als Mitbringsel dabei, aber so gut sind sie heute noch nicht angekommen. Ich lass sie mal noch stehen. Ostern gibts dann ein paar Osterhasen. Meine Chefin ist heute krank, ich habe sie also immer noch nicht am Schreibtisch gesehen!
Nun hoffe ich, meinen Schnupfen bald endgueltig auszukurieren. Der Flug hat da nicht so gut getan. Und es ist immer so laestig mit dem Naseputzen im Buero. Ich renn da jetzt aber nicht jedesmal raus.
Montag, 6. April 2009
Wieder zurück!
Da sind wie wieder! Schön wars in Deutschland! Der Rückweg war allerdings etwas beschwerlich. Nachdem wir noch einen tollen Kaffeeklatsch am Frankfurter Flughafen mit der Frankfurter Gang hatten, mussten wir uns richtig beeilen, um noch rechtzeitig zum Gate zu kommen. Hat aber alles geklappt. Gleich beim Einsteigen ins Flugzeug haben wir schon jeder einen Kollegen von uns getroffen, mit denen wir natürlich noch ein kurzes Schwätzchen halten mussten. Ist halt immer sehr familiär der Flieger nach Nanjing. 2 grosse Fragen zum Fliegen habe ich übrigens, ich wäre sehr verbunden, wenn jemand mir diese beantworten könnte: Warum werden eigentlich immer die anderen in die Business Class ubgegraded und wir nie?! Und zweitens, warum muss man bei Start und Landung eigentlich die Sonnenblenden an den Fenstern öffnen?Schaut der Pilot da beim Schulterblick raus???
Aber so weit waren wir ja noch gar nicht. Denn nach dem Sicherheitsfilm etc. passierte erstmal gar nichts. Dann die Meldung, ein Computer an Board ist kaputt und muss ausgetauscht werden. Na wunderbar. Ich habe mich also wieder zu meinem Kollegen in die Business Class auf ein Schwätzchen gesellt, Berti musste sich mit unseren Nachbarn abgeben. Ach ja, die Economy Class war rappelvoll, Osterferien. Der erste Ersatzcomputer tat es wohl auch nicht, also musste ein zweiter her (wie kann den so was passieren, überprüft da niemand das Ersatzteillager?). Mit knapp 2 stündiger Verspätung ging es dann aber tatsächlich los, wurde ja auch Zeit. Wir kamen dann anderthalb Stunden zu spät in Nanjing an, wo schon die halbe BSH bereit stand, um irgendwelchen Besuch abzuholen. Sehr lustig.
Nanjing hat uns mit Sonne, blauem Himmel (also für hiesige Verhältnisse blau) und über 20 Grad empfangen! Frühling! Nach einem kurzen Mittagschlaf waren wir gerade bei der Massage, das muss schon sein bevor wir uns morgen wieder ins Büro begeben.
Aber so weit waren wir ja noch gar nicht. Denn nach dem Sicherheitsfilm etc. passierte erstmal gar nichts. Dann die Meldung, ein Computer an Board ist kaputt und muss ausgetauscht werden. Na wunderbar. Ich habe mich also wieder zu meinem Kollegen in die Business Class auf ein Schwätzchen gesellt, Berti musste sich mit unseren Nachbarn abgeben. Ach ja, die Economy Class war rappelvoll, Osterferien. Der erste Ersatzcomputer tat es wohl auch nicht, also musste ein zweiter her (wie kann den so was passieren, überprüft da niemand das Ersatzteillager?). Mit knapp 2 stündiger Verspätung ging es dann aber tatsächlich los, wurde ja auch Zeit. Wir kamen dann anderthalb Stunden zu spät in Nanjing an, wo schon die halbe BSH bereit stand, um irgendwelchen Besuch abzuholen. Sehr lustig.
Nanjing hat uns mit Sonne, blauem Himmel (also für hiesige Verhältnisse blau) und über 20 Grad empfangen! Frühling! Nach einem kurzen Mittagschlaf waren wir gerade bei der Massage, das muss schon sein bevor wir uns morgen wieder ins Büro begeben.
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