Heute morgen war es also soweit, püntklich um halb neun standen die Fensterputzer vor der Tür. Zwei Herren, einer in blauer Trainingsjacke, der andere im blauen Anzug. Ich bin der Meinung, auch zum Fensteputzen sollte man ordentlich angezogen erscheinen. Jeder war mit Eimer, Lappen und langer Stange ausgestattet. Und einem Hocker, damit sie auch bis nach oben kommen. Zudem hatten sie das tolle Magnetsystem dabei, also ein Schwamm aussen, einer innen, zusammengehalten durch Magneten, und so putzt es aussen mit, wenn man von innen die Scheibe putzt. Soweit, so gut, und los gings. Alle Fenster und auch die Glasscheiben unseres Balkongeländers. Ich bin zwischendurch zum Yoga, während Berti unser Büro aufgeräumt hat. Die Putzfrau hat nämlich während unseres Deutschlandaufenthaltes das Regal geputzt und alle Bücher/Ordner irgendwie wieder ins Regal geräumt. Das muss ich ihr auch mal noch beibringen, dass man das doch in der gleichen Reihenfolge wieder ins Regal stellen kann, da man normalerweise so Regale schon etwas sortiert... Aber das ist eine andere Geschichte.



Ich komme also vom Yoga zurück, als Berti die "Abnahme" macht. Also die Scheibenmitten sind wirklich ganz toll sauber, aber die Ränder... Das ist halt die chinesische Arbeitsweise... da kommt man ja so schlecht hin. Sie haben dann versucht, mit einem trockenen Handtuch noch ein bisschen was zu retten. Ich habe sie gefragt, ob sie vielleicht nochmal Wasser haben wollen, wollten sie aber nicht. Es ist auf jeden Fall eine deutliche Verbesserung zu vorher, und wir schauen einfach nicht so genau an die Ränder haben wir beschlossen. Ach ja, ein Fenster liess sich leider gar nicht putzen, da kommt man einfach nicht dran, da es so über Eck gebaut ist. Schlau konzipiert...
Als Fazit würde ich sagen, für die 15 EUR lohnt es sich auf jeden Fall (bevor man es selber macht, gell :-)). Ich bin gespannt, ob es Eltern Kramer gleich auffällt, wenn sie Dienstag abend hier wieder eintreffen!
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